top of page
  • Black Facebook Icon
  • Black Twitter Icon
  • Black Instagram Icon

Befreie dich von Schuldgefühlen: 5 Wege, um negative Emotionen loszulassen


Befreie dich von Schuldgefühlen - 5 Wege, um negative Emotionen loszulassen. Blogbeitrag von Dr. Dieter Eisfeld

Schuldgefühle sind grundsätzlich nichts Schlechtes. Sie zeigen, dass wir ein Gewissen haben und uns an bestimmte Werte halten. Wenn wir bewusst jemandem geschadet oder einen Nachteil verursacht haben, ist es völlig normal, sich danach unwohl zu fühlen. Diese Gefühle erinnern uns daran, dass unser Handeln nicht mit unseren moralischen Überzeugungen übereinstimmt. Sie helfen uns, unser Verhalten zu reflektieren, Mitgefühl zu entwickeln und es beim nächsten Mal besser zu machen.


Doch was passiert, wenn Schuldgefühle so überwältigend werden, dass sie uns über einen längeren Zeitraum begleiten? Besonders schwierig wird es, wenn diese Gefühle unbegründet sind und wir uns nicht davon lösen können.


In diesem Artikel erfährst du, wie du mit solchen belastenden Schuldgefühlen umgehen kannst, um dich davon zu befreien und wieder unbeschwert zu leben.


Schuldgefühle: Belastend, aber nicht immer berechtigt


Schuldgefühle können aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen. Vielleicht hast du deinem Freund oder deiner Freundin etwas verschwiegen und wünschst dir, du wärst ehrlicher gewesen. Oder du erinnerst dich an eine Situation im Job, in der du dich nicht so verhalten hast, wie du es dir im Nachhinein gewünscht hättest. Die Gründe für Schuldgefühle sind vielfältig – und manchmal fühlen wir uns sogar schuldig, ohne genau zu wissen, warum.


Häufig hängen solche Gefühle mit Selbstzweifeln zusammen. Unser innerer Kritiker flüstert uns ein, wir hätten etwas anders machen sollen. Diese Gedanken führen dazu, dass wir uns für Dinge verantwortlich fühlen, die gar nicht in unserer Macht lagen. Plötzlich sind wir überzeugt, dass unser Verhalten jemand anderem geschadet hat – auch wenn das objektiv betrachtet gar nicht stimmt.


Gerade in solchen Fällen können Schuldgefühle hartnäckig bleiben und uns lange begleiten. Sie nagen an uns, weil wir das Gefühl haben, die Vergangenheit nicht rückgängig machen zu können. Dieser Gedanke raubt uns oft den Schlaf und beeinträchtigt unsere Konzentration.


Wenn solche Gefühle überhandnehmen und den Alltag spürbar belasten, ist es wichtig, professionelle Unterstützung in Betracht zu ziehen. Ein erfahrener Therapeut kann helfen, diese Emotionen zu verstehen, sie zu verarbeiten und schließlich loszulassen. Es ist ein wichtiger Schritt, um wieder mehr Leichtigkeit und innere Ruhe zu finden.


5 Schritte, um besser mit deinen Emotionen umzugehen


Wenn Schuldgefühle dich plagen und deine Lebensfreude beeinträchtigen, ist es Zeit, etwas zu ändern. Das bedeutet nicht, dass du dich niemals schuldig fühlen solltest – manchmal ist ein schlechtes Gewissen berechtigt. Aber wenn diese Gedanken so überwältigend werden, dass sie dich im Alltag ständig begleiten und du dich dafür sogar selbst bestrafst, ist es wichtig, diese Emotionen zu verarbeiten. Hier sind fünf Schritte, die dir dabei helfen können:


1. Sei gut zu dir selbst


Auch wenn es sich ungewohnt anfühlt: Du solltest dir selbst etwas Gutes tun. Wir alle machen Fehler – das gehört zum Menschsein dazu. Wenn du dich jedoch dauerhaft vernachlässigst und dir keine Auszeiten gönnst, leidet deine mentale Gesundheit. Das erschwert es, mit schwierigen Emotionen umzugehen. Selbstfürsorge ist daher der erste Schritt, um mit Schuldgefühlen Frieden zu schließen.


2. Lerne, dir selbst zu vergeben


Dich selbst mit Vorwürfen zu quälen, bringt dich nicht weiter. Oft sind wir unsere eigenen härtesten Kritiker:innen, und es fällt schwer, sich selbst für Fehler zu vergeben. Doch genau das ist entscheidend: Behandle dich so, wie du eine gute Freundin oder einen guten Freund behandeln würdest – mit Mitgefühl und Nachsicht. Zu erkennen, dass du Fehler gemacht hast und aus ihnen lernen kannst, ist ein Zeichen von Wachstum.


3. Finde die Ursache deiner Schuldgefühle


Schuldgefühle haben oft mit unseren inneren Werten und Überzeugungen zu tun. Diese entwickeln sich besonders in den prägenden ersten Lebensjahren. Dabei können sich toxische Glaubenssätze unbemerkt in unser Unterbewusstsein schleichen und unser Denken sowie Handeln beeinflussen. Wenn du dich für Dinge verantwortlich fühlst, die eigentlich nicht deine Schuld sind, könnte dies der Grund sein. Nimm dir Zeit, in dich zu gehen, und frage dich: Woher kommen diese Gefühle? Was ist die eigentliche Ursache?


4. Achte auf deine innere Sprache


Wie du mit dir selbst sprichst, hat einen enormen Einfluss auf deine Emotionen. Wörter wie „hätte“ oder „wäre“ sind oft Auslöser für Schuldgefühle: „Ich hätte mich öfter melden sollen“, „Wäre ich nur anders vorgegangen“, „Hätte ich das bloß nicht getan.“ Solche Gedanken halten dich in einer Spirale aus Selbstvorwürfen gefangen. Versuche stattdessen, bei den Fakten zu bleiben, und ersetze Selbstkritik durch Mitgefühl. So kannst du dich Stück für Stück von unnötigen Schuldgefühlen befreien.


5. Vermeide Fehlinterpretationen der Reaktionen anderer


„Er/sie war sicher total enttäuscht von mir“ – solche Gedanken lösen oft Schuldgefühle aus. Wir interpretieren Mimik und Gestik anderer häufig falsch, ohne es zu merken. Niemand denkt ständig bewusst darüber nach, wie hoch seine Mundwinkel sind oder welchen Eindruck die Augenbrauen gerade machen. Wenn du unsicher bist, ob du jemanden verletzt hast, zerbrich dir nicht den Kopf darüber. Sprich die Person direkt an und kläre, ob alles in Ordnung ist. Das verhindert, dass Schuldgefühle entstehen, und schafft Klarheit.


Mit diesen fünf Schritten kannst du lernen, deine Emotionen besser zu verstehen und sie bewusst zu steuern. Gib dir die Zeit, die du dafür brauchst – jeder Fortschritt zählt.

 

"Loslassen - dem Weg des Lebens folgen" - Vergangenheit loslassen (Download) | Von Dr. Dieter Eisfeld

Von Dr. Dieter Eisfeld











1 commentaire

Noté 0 étoile sur 5.
Pas encore de note

Ajouter une note
Invité
14 mars

В такие моменты важно помнить, что выход всегда есть, даже если он не сразу очевиден. Я недавно узнала о методе НейроМоделинг, который сочетает арт-терапию, квантовую психологию и другие практики для глубокого понимания своих эмоций и установок. Он помогает не просто «замаскировать» проблему, а разобраться в её корне и изменить своё восприятие. Если вас интересуют подобные подходы, присоединяйтесь 21 марта 2025 года к мастер-классу «Звезда успеха» с Алия Шакти! Подробнее можно узнать на сайте https://www.neuromodeling.space/index-ru.html. Иногда достаточно небольшого толчка в нужную сторону, чтобы наладить отношения и обрести гармонию внутри себя. Главное — не бояться пробовать что-то новое.

J'aime
bottom of page